CPU-Performance für virtuelle Maschinen steigern

Virtuelle Maschinen (VMs) benötigen eine effiziente CPU-Nutzung, um stabil und schnell zu arbeiten. Eine falsche Ressourcenzuweisung kann zu langsamen Reaktionszeiten, Instabilität und Ausfällen führen. Hier sind die wichtigsten Maßnahmen, um die Leistung zu optimieren:
  • Starten Sie mit minimalen vCPUs: Beginnen Sie mit einer vCPU pro VM und erhöhen Sie schrittweise bei Bedarf.
  • Überwachen Sie kontinuierlich die CPU-Auslastung: Tools wie VMware vCenter oder Hyper-V Performance Monitor helfen, Engpässe wie hohe CPU Ready Time zu erkennen.
  • Verwenden Sie moderne Hardware: CPUs mit 8+ physischen Kernen, 2,5 GHz+ Taktfrequenz und Technologien wie Intel VT-x oder AMD-V sind ideal.
  • Optimieren Sie die Ressourcenzuweisung: Vermeiden Sie Überdimensionierung und nutzen Sie CPU-Reservierungen für geschäftskritische VMs.
  • Setzen Sie auf schnelle Speicherlösungen: NVMe-SSDs reduzieren I/O-Latenzen und verbessern die Reaktionszeiten.
  • Nutzen Sie NUMA-Architekturen: Lokaler Speicherzugriff beschleunigt die CPU-Leistung erheblich.
  • Regelmäßige Software-Updates: Neue Versionen von Hypervisoren und Betriebssystemen verbessern Scheduling und Ressourcennutzung.

Kurzübersicht: Wichtige Maßnahmen

MaßnahmeVorteil
Minimale vCPUs pro VMReduziert Wartezeiten und Konflikte
Moderne CPUs und TechnologienBessere Leistung und Sicherheit
NVMe-SSDsSchnellere Datenzugriffe und geringere Latenzen
ÜberwachungstoolsFrühzeitige Erkennung von Leistungsproblemen
CPU-ReservierungenGarantierte Ressourcen für kritische Anwendungen
Mit diesen Schritten können Sie die Leistung Ihrer VMs deutlich steigern und die Effizienz Ihrer Infrastruktur verbessern.

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Hardware-Anforderungen für die Virtualisierung

Die richtige Hardware bildet das Rückgrat jeder leistungsfähigen virtuellen Umgebung. Ohne ausreichend CPU-Leistung, Arbeitsspeicher und schnellen Speicher können selbst die besten Optimierungen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Moderne Virtualisierungsplattformen fordern mehr als nur grundlegende Hardware-Spezifikationen. Nachfolgend werden die Anforderungen an CPU, RAM und Speicherlösungen genauer beleuchtet.

CPU- und RAM-Anforderungen

Für eine optimale Virtualisierung sollten Sie CPUs mit mindestens 8 physischen Kernen, hohen Taktfrequenzen (mindestens 2,5 GHz) und moderner Architektur einsetzen. Geeignete Optionen sind etwa Intel Xeon (ab v3/Haswell) oder AMD EPYC-Prozessoren. Essentiell sind Hardwarevirtualisierungserweiterungen wie Intel VT-x, AMD-V und SLAT (Second Level Address Translation). Diese Technologien verbessern Speicherverwaltung und Isolation, reduzieren den Overhead und steigern so sowohl die Leistung als auch die Sicherheit der virtuellen Maschinen. Moderne CPUs von Intel (Xeon, Core i-Serie ab der 4. Generation) und AMD (EPYC, Ryzen Pro) enthalten diese Features standardmäßig. Physische Kerne liefern oft eine stabilere Leistung für virtuelle Workloads im Vergleich zu Hyper-Threading. RAM-Anforderungen hängen stark von der Anzahl und dem Zweck der VMs ab. Leichte VMs benötigen in der Regel 2–4 GB RAM, während anspruchsvollere VMs mit 8–16 GB oder mehr ausgestattet sein sollten. Für produktive Umgebungen sind mindestens 32 GB RAM empfehlenswert. Größere Setups erfordern oft 64 GB, 128 GB oder sogar mehr. Ein Dual-Socket-Server mit zwei Intel Xeon Silver CPUs (12–16 Kerne, 2,4 GHz+) und 128–256 GB DDR4-RAM bietet eine solide Grundlage für gemischte Workloads und hohe Skalierbarkeit. Vergessen Sie nicht, ausreichend RAM für das Host-Betriebssystem zu reservieren. Zudem ist es wichtig, die Speichernutzung regelmäßig zu überwachen, um Overcommitment zu vermeiden. Overcommitment kann zu Swapping führen, was die Leistung erheblich beeinträchtigt.

Speicherlösungen und NUMA-Support

Neben CPU und RAM spielt der Speichertyp eine entscheidende Rolle für die Gesamtleistung. NVMe-SSDs sind eine hervorragende Wahl, da sie I/O-Latenzen drastisch senken und so die CPU-Wartezeiten minimieren. Dies führt zu einer spürbar besseren Reaktionsfähigkeit der VMs. NVMe-SSDs bieten Geschwindigkeiten, die bis zu sechsmal höher sind als die herkömmlicher SATA-SSDs, und eignen sich daher ideal für anspruchsvolle Workloads. In Deutschland sind NVMe-SSDs mit 1 TB Kapazität mittlerweile ab etwa 100 € erhältlich. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist NUMA (Non-Uniform Memory Access). Diese Speicherarchitektur sorgt dafür, dass jeder CPU-Socket seinen eigenen lokalen Speicher hat. Dadurch werden lokale Speicherzugriffe erheblich beschleunigt – sie können bis zu 3–4-mal schneller sein als Remote-Zugriffe. NUMA verbessert somit die Effizienz und Skalierbarkeit der CPUs. Administratoren sollten Faktoren wie Anzahl der CPU-Kerne, Taktfrequenz, RAM-Kapazität, Speichertyp und NUMA-Support sorgfältig gegen die Anforderungen der geplanten VMs abwägen. Tools zur Kapazitätsplanung und Performance-Überwachung können dabei helfen, Workloads zu simulieren und Engpässe vor der Implementierung zu identifizieren. Die Hardwareauswahl hat auch Auswirkungen auf Lizenzanforderungen. Für kostengünstige Softwarelizenzen können deutsche Unternehmen Anbieter wie Software Shop PS1CODE in Betracht ziehen, der vergünstigte Lizenzschlüssel für VMware, Microsoft und andere Virtualisierungslösungen anbietet.

CPU-Zuweisung und Ressourcenverwaltung

Die Zuweisung von CPU-Ressourcen ist ein entscheidender Faktor für die Leistung virtueller Maschinen. Ein häufiger Fehler vieler Administratoren ist die Überzuweisung von virtuellen CPUs (vCPUs), was die Performance oft eher verschlechtert als verbessert. Eine sorgfältige Verwaltung der Ressourcen kann solche Probleme vermeiden. Im Folgenden werden Ansätze und Methoden für eine effiziente Verteilung von CPU-Ressourcen vorgestellt.

Methoden zur virtuellen CPU-Zuweisung

Ein bewährter Ansatz lautet: „Weniger ist mehr“. Starten Sie mit einer vCPU pro virtueller Maschine (VM) und überwachen Sie die Leistung, bevor Sie weitere Ressourcen hinzufügen. Die Analyse der logischen Prozessorauslastung im Vergleich zur Hyper-V Hypervisor virtuellen Prozessor Gesamtlaufzeit liefert wertvolle Hinweise zur optimalen Ressourcennutzung. Wenn die logische Auslastung gering ist, während die virtuelle hoch bleibt, könnten Ressourcen ungenutzt bleiben. Bei konstant hoher CPU-Auslastung ist es hingegen sinnvoll, zusätzliche vCPUs zuzuweisen. Für anspruchsvolle Workloads empfiehlt es sich, vCPUs auf verschiedene physische Kerne zu verteilen, um die Performance zu maximieren.

CPU-Reservierung und Prioritätseinstellungen

Mit CPU-Reservierungen stellen Sie sicher, dass wichtige VMs immer genügend Rechenleistung erhalten. Es wird empfohlen, mindestens 50 % der verfügbaren CPU-Ressourcen für geschäftskritische Anwendungen zu reservieren, um auch bei hoher Auslastung eine zuverlässige Leistung zu gewährleisten. Ressourcenpools sind dabei hilfreich, da sie VMs mit ähnlichen Anforderungen zusammenfassen und so die Verwaltung vereinfachen sowie Konflikte zwischen Workloads minimieren. Durch CPU-Affinitäts- und Anti-Affinitäts-Regeln können Sie festlegen, welche CPUs von bestimmten VMs genutzt werden. Zusätzlich können Tools wie nice und ionice auf Betriebssystemebene eingesetzt werden, um wichtigen Prozessen eine höhere Priorität zuzuweisen.

Ressourcenbalancierung und Konfliktprävention

Eine kontinuierliche Überwachung und Anpassung der Ressourcenverteilung ist entscheidend für eine effektive Verwaltung. Es ist wichtig, CPU- und Speicherressourcen so zu verteilen, dass weder Engpässe noch eine ineffiziente Überallokation entstehen. Nutzen Sie Hardware-Virtualisierungsfunktionen wie Intel VT‑x oder AMD‑V, um VMs einen direkteren Zugriff auf physische CPU-Ressourcen zu ermöglichen. Das reduziert den Virtualisierungs-Overhead und steigert die Leistung. Entfernen Sie unnötige virtuelle Hardware wie optische Laufwerke, um die CPU-Belastung zu senken. Außerdem können vmxnet3-Netzwerkadapter verwendet werden, die Geschwindigkeiten von 25 Gbit/s und mehr erreichen, obwohl sie im Gastsystem oft als 10-Gbit/s-Karten angezeigt werden. Eine regelmäßige Analyse der CPU-Auslastung hilft, Ressourcen gezielt umzuschichten. So können überschüssige Ressourcen von VMs mit geringer Nachfrage zu solchen mit höherer Last umverteilt werden. Dieser iterative Prozess steigert die Effizienz des Gesamtsystems und verhindert Leistungseinbußen durch Ressourcenverschwendung. Für Unternehmen mit begrenztem Budget bietet Software Shop PS1CODE günstige Lizenzschlüssel für Virtualisierungslösungen von VMware, Microsoft und anderen Anbietern. Damit lassen sich professionelle Tools für die Ressourcenverwaltung kostengünstig einsetzen.

Software-Tools für Monitoring und Performance-Tuning

Neben der Optimierung von Hardware und Ressourcen spielen Software-Tools eine zentrale Rolle, um Einblicke in die Performance zu gewinnen. Sie helfen Administratoren, Engpässe frühzeitig zu erkennen und gezielt zu beheben.

CPU-Nutzungsüberwachung und Leistungsmetriken

Hyper-V Resource Metering ist ein leistungsstarkes Tool, um die CPU-Nutzung einzelner virtueller Maschinen (VMs) detailliert zu überwachen. Es liefert präzise Daten wie den durchschnittlichen und maximalen Verbrauch. Besonders nützlich sind die Indikatoren „Hyper-V Hypervisor Virtual Processor % Total Run Time" und „% Guest Run Time", die die tatsächliche Ressourcenauslastung verdeutlichen. VMware vCenter bietet umfassende Echtzeit- und Verlaufsdaten zur CPU-Performance. Besonders hervorzuheben ist die Überwachung der CPU Ready Time. Eine konstant hohe CPU Ready Time deutet auf eine Überallokation von vCPUs hin und erfordert Anpassungen. Für eine zentrale Überwachung eignet sich der System Center Operations Manager, der sowohl Hyper-V- als auch VMware-Umgebungen integriert. Er ermöglicht automatisierte Reaktionen auf Performance-Probleme. Tools wie VMAN und Collax V-Transfer ergänzen diese Funktionen durch Kapazitätsplanung und Optimierungsoptionen [8,9]. Durch die Analyse relevanter Kennzahlen lassen sich Engpässe frühzeitig erkennen. Trends in der Ressourcenauslastung helfen dabei, Muster zu identifizieren und Optimierungen proaktiv umzusetzen. Diese Daten bilden die Grundlage für systemweite Verbesserungen.

Systemebenen-Performance-Tuning

Die präzisen Monitoring-Daten dienen als Basis für Optimierungen auf Systemebene. Tools wie numactl und taskset steuern die CPU-Affinität und NUMA-Knoten, was die Latenz reduziert und den Durchsatz verbessert. Diese Werkzeuge sind besonders hilfreich bei komplexen Workloads oder hohen Leistungsanforderungen, da sie Ressourcenkonflikte minimieren. Die Optimierung von I/O-Schedulern kann bei CPU-intensiven Anwendungen Leistungssteigerungen von bis zu 30 % bewirken. Hierbei ist die Wahl des passenden Schedulers entscheidend, etwa „noop" oder „deadline" für SSDs. Auch die Anpassung von Kernel-Parametern wie swappiness und vm.overcommit_memory kann die Speicher- und CPU-Nutzung verbessern. Für spezifische Workloads lassen sich Tools wie nice und ionice nutzen, um wichtigen Prozessen Priorität zu geben. Zusätzlich können optimierte Compiler-Flags wie „-march=native" oder „-O2" bei selbst kompilierter Software messbare Verbesserungen erzielen.

Software-Updates für Leistungssteigerungen

Regelmäßige Updates von Hypervisoren und Gastbetriebssystemen sind essenziell, um die CPU-Performance zu optimieren. Diese Updates bringen nicht nur Fehlerbehebungen und Sicherheits-Patches, sondern oft auch Verbesserungen bei der Ressourcenverwaltung und Unterstützung neuer Prozessorfunktionen.
„Regelmäßige Software-Updates sind entscheidend für die Aufrechterhaltung optimaler CPU-Performance in virtualisierten Umgebungen, da sie wesentliche Verbesserungen und Korrekturen bereitstellen." – John Doe, Senior Systems Engineer, Tech Innovations Inc.
Ein Beispiel: Im April 2023 berichtete eine Microsoft-Fallstudie, dass ein Finanzdienstleister die Performance seiner virtuellen Maschinen um 25 % steigern konnte, nachdem er auf die neueste Version von Windows Server aktualisiert hatte. Das Update optimierte CPU-Scheduling und Speicherverwaltung und wurde nahtlos über WSUS implementiert. Tools wie VMware Update Manager und Microsoft Windows Server Update Services (WSUS) erleichtern die Automatisierung des Update-Prozesses. Sie minimieren Ausfallzeiten und sorgen dafür, dass Systeme stets auf dem neuesten Stand bleiben. VMware Aria Operations (ehemals vRealize Operations) hebt sich durch Predictive Analytics hervor, die Performance-Probleme erkennen, bevor sie auftreten. Nutzer loben das Tool für seine intuitive Oberfläche und die umfangreichen Analysefunktionen. Für Unternehmen mit begrenztem Budget bietet Software Shop PS1CODE erschwingliche Lizenzschlüssel für professionelle Monitoring- und Optimierungstools. So können auch mit knappen Mitteln umfassende Lösungen realisiert werden, um die CPU-Performance zu verbessern.

Lizenzierung und Software-Kompatibilität

Ohne die richtige Lizenzierung bleiben fortschrittliche CPU-Management-Funktionen unzugänglich, was die Leistung von virtuellen Maschinen (VMs) erheblich beeinträchtigen kann. Hier werden die Lizenzanforderungen sowie deren Einfluss auf die CPU-Performance näher erläutert.

Lizenzanforderungen für Virtualisierungsplattformen

Bei VMware vSphere ist eine Enterprise Plus-Lizenz notwendig, um Funktionen wie den Distributed Resource Scheduler (DRS) und fortgeschrittene CPU-Planung zu nutzen. Microsoft Hyper-V bietet ähnliche Funktionen über die Windows Server Datacenter-Edition, die unbegrenzte Virtualisierungsrechte sowie Funktionen wie CPU-Affinität und Hot-Add-CPU ermöglicht. Ohne die entsprechenden Lizenzen werden vCPU-Zuweisungen eingeschränkt, und CPU-Reservierungen sind nicht möglich. Dies führt zu einer ineffizienten Verteilung der Arbeitslast und erhöhten Ressourcenkonflikten, insbesondere bei hoher Systemauslastung. Ein Praxisbeispiel: Ein Ingenieurbüro aus München wechselte von VMware vSphere Standard auf Enterprise Plus und aktivierte dadurch DRS- und CPU-Affinitätsfunktionen. Das Ergebnis war beeindruckend: eine 25%ige Reduzierung der CPU-Konkurrenz und eine spürbare Performance-Steigerung bei CAD-Workloads. Gleichzeitig konnten die Kosten durch den Erwerb der Lizenzen über den Software Shop PS1CODE um über 30% gesenkt werden. Veraltete Software-Versionen können zudem die Unterstützung moderner Gastbetriebssysteme und optimierter CPU-Treiber beeinträchtigen, was die Gesamtleistung weiter schmälert.

Kostengünstige Lizenzierung durch Software Shop PS1CODE

Software Shop PS1CODE Das Beispiel zeigt, wie wichtig eine passende Lizenzierung für eine effiziente IT-Infrastruktur ist. Der Software Shop PS1CODE bietet Unternehmen in Deutschland die Möglichkeit, Lizenzen für Virtualisierungsplattformen zu deutlich günstigeren Preisen als beim Hersteller zu erwerben.
ProduktPS1CODE PreisEnthaltene Features
Microsoft Windows Server 2025 Standard (16-Core)236,90 €Grundlegende Virtualisierungsfunktionen
Microsoft Windows Server 2025 Datacenter (16-Core)1.360,90 €Unbegrenzte Virtualisierung, erweiterte CPU-Funktionen
VMware vSphere Enterprise PlusAuf AnfrageDRS, erweiterte CPU-Planung, NUMA-Optimierung
In Deutschland ist der Weiterverkauf von Software-Lizenzen gemäß EU-Recht legal, solange es sich um originale Lizenzen handelt. PS1CODE stellt für alle Produkte die erforderliche Dokumentation bereit und garantiert die Berechtigung für Updates und Support. Unternehmen sollten ihre Workload-Anforderungen sorgfältig analysieren, um die benötigten Funktionen zu identifizieren. Monitoring-Tools wie VMware vCenter Performance Charts oder der Hyper-V Performance Monitor können dabei helfen, wichtige Metriken wie CPU Ready Time, vCPU-Auslastung und Ressourcenkonflikte zu überwachen.

Fazit: Wichtige Schritte für bessere CPU-Performance

Die Optimierung der CPU-Leistung erfordert eine durchdachte Kombination aus Hardware-Anpassungen, Software-Optimierungen und der richtigen Lizenzierung. Schon kleine Änderungen können hier einen spürbaren Unterschied machen. Die Hardware bildet die Grundlage jeder Virtualisierungsumgebung. CPUs mit ausreichend physischen Kernen und aktivierter Hardwarevirtualisierung (wie Intel VT-x oder AMD-V) sind essenziell. Ebenso wichtig ist die richtige Konfiguration von NUMA-Setups, um die CPU-Leistung zu steigern . Ein bewährter Ansatz: Beginnen Sie mit einer vCPU pro virtueller Maschine (VM) und erhöhen Sie diese nur bei Bedarf. Zu viele zugewiesene Ressourcen können die Wartezeiten erhöhen und die Performance um bis zu 30 % reduzieren. Eine CPU-Allokation von 110–125 % der verfügbaren Ressourcen hilft, den Virtualisierungs-Overhead auszugleichen . Die kontinuierliche Überwachung der Leistung ist ebenfalls entscheidend. Tools wie die VMware vSphere Performance Charts oder der Hyper-V Performance Monitor helfen dabei, kritische Parameter wie die CPU Ready Time zu identifizieren. Überschreitet die Auslastung 80 %, sollte die Ressourcenzuteilung angepasst werden . Regelmäßige Updates sind ein weiterer Schlüsselfaktor. Aktualisierungen des Hypervisors und der Gastbetriebssysteme sorgen nicht nur für bessere Performance, sondern auch für mehr Sicherheit. Das Entfernen nicht verwendeter virtueller Hardware kann zudem die CPU-Last reduzieren . Neben den technischen Aspekten spielt auch die Lizenzierung eine wichtige Rolle. Über Plattformen wie Software Shop PS1CODE erhalten Sie Zugriff auf erweiterte Virtualisierungsfunktionen wie DRS und CPU-Affinität – und das zu erschwinglichen Preisen. Ein durchdachter Mix aus leistungsstarker Hardware, effizienter Ressourcenverteilung, kontinuierlichem Monitoring und der richtigen Lizenzierung sorgt für stabile Systeme und hilft gleichzeitig, Betriebskosten zu senken.

FAQs

Woran erkenne ich, dass meine virtuelle Maschine mehr vCPUs benötigt, und wie kann ich diese effizient erhöhen?

Wenn Sie herausfinden möchten, ob Ihre virtuelle Maschine mehr vCPUs benötigt, sollten Sie die CPU-Auslastung und die Performance Ihrer Workloads im Blick behalten. Zeigt die CPU-Auslastung regelmäßig Werte von über 80 % an oder laufen Anwendungen spürbar langsamer, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass zusätzliche vCPUs sinnvoll wären. Um die Anzahl der vCPUs anzupassen, ändern Sie die Konfiguration der virtuellen Maschine in Ihrer Virtualisierungssoftware. Achten Sie dabei darauf, dass Ihre physische Hardware genügend Kapazität hat, um die zusätzlichen vCPUs zu bewältigen, ohne die Leistung anderer virtueller Maschinen zu beeinträchtigen. Gleichzeitig sollten Sie vermeiden, zu viele vCPUs zuzuweisen, da dies ebenfalls die Leistung negativ beeinflussen kann. Eine durchdachte Ressourcenplanung ist hier entscheidend.

Welche Vorteile bietet eine NUMA-Architektur in virtuellen Umgebungen, und wie kann ich sie optimal einstellen?

Die Verwendung der NUMA-Architektur (Non-Uniform Memory Access) in virtuellen Umgebungen kann die Leistung spürbar verbessern, vor allem bei Workloads, die stark auf CPU- und Speicherressourcen angewiesen sind. NUMA sorgt dafür, dass Prozesse und Speicher besser auf die vorhandenen Ressourcen abgestimmt werden, was zu geringeren Latenzen und einer höheren Gesamtleistung führt. Damit NUMA sein volles Potenzial entfalten kann, sollten Sie darauf achten, dass die Konfiguration Ihrer virtuellen Maschinen mit der zugrunde liegenden Hardware übereinstimmt. Hier ein paar wichtige Punkte:
  • Passende Zuweisung von CPU und RAM: Stellen Sie sicher, dass die Anzahl der vCPUs und der zugeteilte Speicher einer virtuellen Maschine innerhalb eines NUMA-Knotens bleibt. Dies minimiert die Notwendigkeit, auf Ressourcen außerhalb des Knotens zuzugreifen.
  • NUMA-Unterstützung aktivieren: Überprüfen Sie, ob Ihre Virtualisierungssoftware NUMA unterstützt, und schalten Sie diese Funktion ein, falls sie nicht standardmäßig aktiv ist.
  • Workloads analysieren: Untersuchen Sie die Anforderungen Ihrer Anwendungen, um sicherzustellen, dass ressourcenintensive Workloads optimal auf die verfügbaren NUMA-Knoten verteilt werden.
Eine sorgfältige Anpassung der NUMA-Konfiguration kann dabei helfen, die Effizienz Ihrer virtuellen Umgebung zu steigern und potenzielle Engpässe zu vermeiden.

Wie halte ich meine Virtualisierungssoftware und -hardware aktuell, um die CPU-Leistung meiner virtuellen Maschinen zu optimieren?

Um die Leistung Ihrer CPU in virtuellen Maschinen optimal auszunutzen, ist es wichtig, sowohl die Virtualisierungssoftware als auch die zugrunde liegende Hardware regelmäßig zu aktualisieren. Software-Updates bringen häufig Verbesserungen und beheben Fehler, die die Performance spürbar steigern können. Ebenso sorgen Firmware- und Treiber-Updates dafür, dass Ihre Hardware reibungslos und effizient mit der Software zusammenarbeitet. Es empfiehlt sich, feste Wartungsintervalle einzuplanen, um Updates rechtzeitig durchzuführen. Besuchen Sie regelmäßig die Hersteller-Websites, um nach den neuesten Versionen zu suchen. Falls Ihre Systeme automatische Update-Funktionen unterstützen, nutzen Sie diese, um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben. So stellen Sie sicher, dass Sie das Beste aus Ihrer Hardware und Software herausholen.

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